Ausbildungsplätze in Niedersachsen gezielt suchen

In Niedersachsen machen zur Zeit über 6.000 junge Menschen eine Ausbildung als Gärtner/in, Landwirt/in, Fachkraft Agrarservice, Hauswirtschafter/in, Pferdewirt/in, Tierwirt/in, Forstwirt/in, Fischwirt/in, Pflanzentechnologe, Milchtechnologe oder Milchwirtschaftliche/r Laborant/in. An den „grünen“ Berufen reizt Sie die Verbindung zwischen Theorie (Kopf) und Praxis (Hand). Die vielfältigen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind ein gutes Sprungbrett für die berufliche Karriere. Es lohnt sich, rechtzeitig den passenden Ausbildungsbetrieb mit Hilfe der interaktiven Landkarte der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zu suchen. Dort kann gezielt nach einzelnen Berufen, Fachrichtungen und Ort gesucht werden. Auch die über 50 AusbildungsberaterInnen der Landwirtschaftskammer sind zu finden, die bei der Suche nach dem richtigen Beruf und Ausbildungsplatz helfen.

Was bedeutet eigentlich BEM?

BEM ist die Abkürzung für "Betriebliches Eingliederungsmanagement". Seit 2004 sind Arbeitgeber verpflichtet, länger erkrankten Beschäftigten ein Betriebliches Eingliederungsmanagement anzubieten. Dieses Instrument soll dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit dienen.

BEM
 © Anke Fröhlich
Sind Beschäftigte innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig erkrankt, muss der Arbeitgeber klären, wie die Arbeitsunfähigkeit möglichst überwunden werden und mit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann. Wenn der Arbeitnehmer einverstanden ist, findet in der Regel ein Gespräch unter Beteiligung der zuständigen Interessenvertretungen (Betriebs- oder Personalrat, ggf. Schwerbehindertenvertretung) und, soweit vorhanden, dem Betriebsarzt statt. 

Ausführlich erläutert wird das Verfahren auf der Website der Anwaltskanzlei Hensche

oder der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

 


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