Was bedeutet eigentlich BEM?

BEM ist die Abkürzung für "Betriebliches Eingliederungsmanagement". Seit 2004 sind Arbeitgeber verpflichtet, länger erkrankten Beschäftigten ein Betriebliches Eingliederungsmanagement anzubieten. Dieses Instrument soll dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit dienen.

BEM
 © Anke Fröhlich
Sind Beschäftigte innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig erkrankt, muss der Arbeitgeber klären, wie die Arbeitsunfähigkeit möglichst überwunden werden und mit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann. Wenn der Arbeitnehmer einverstanden ist, findet in der Regel ein Gespräch unter Beteiligung der zuständigen Interessenvertretungen (Betriebs- oder Personalrat, ggf. Schwerbehindertenvertretung) und, soweit vorhanden, dem Betriebsarzt statt. 

Ausführlich erläutert wird das Verfahren auf der Website der Anwaltskanzlei Hensche

oder der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

 


Impressum Datenschutz © 2019 Landwirtschaftskammer

 

93