Hilfe gegen den Corona-Blues

Viele Psychologinnen und Psychologen in Deutschland gehen davon aus, dass im Laufe der Pandemie psychische Erkrankungen zunehmen werden. Schon jetzt zeichnet sich in den Kliniken ein Zuwachs von Patienten ab.

Corona-Blues - © geralt / pixabay.com © geralt / pixabay.com
Das Leben mit Corona war und ist für viele Menschen außergewöhnlich belastend. Viele Erwachsene, aber auch Jugendliche und Kinder schlafen schlecht, sind traurig oder gereizt, entwickeln Ängste und Sorgen oder erleben Streit mit Familie und Freunden. Um dem Anstieg von Depressionen, Angst- und Suchterkrankungen etwas entgegenzusetzen, hat die Humboldt-Universität Berlin (HU) nun ein psychologisches Hilfsprogramm gestartet, das allen vom Corona-Stress betroffenen Personen ein kostenfreies Angebot bieten will.

Die HU verfolgt damit zwei Ziele: Zum einen können belastete Personen kostenfrei Hilfe bekommen, zum anderen möchte man die psychischen Belastungen durch die Corona-Pandemie genauer untersuchen und verstehen.

Die Unterstützung wird in mehrstufiger Form angeboten und beginnt mit einer Befragung.

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