Saisonarbeitskräfte - Bundesministerien rufen Gesundheitsämter zur Unterstützung der Betriebe auf

Impfen trägt zur Sicherheit bei, sowohl zur Arbeitssicherheit der in der Ernte Beschäftigten, als auch zu unserer Versorgungssicherheit.

Corona-Impfung - © Wilfried Pohnke / pixabay.com © Wilfried Pohnke / pixabay.com
Mit einem gemeinsamen Schreiben an die Gesundheitsämter zur Schaffung von Impfanreizen durch spezielle Corona-Impfangebote für ausländische Saisonarbeitskräfte kommen die beiden Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und für Arbeit und Soziales (BMAS) dem Wunsch zahlreicher kleiner und mittlerer Betriebe nach.
Viele ausländische Erntehelfer, die mit Beginn der Saison wieder in landwirtschaftlichen Betrieben ihre Beschäftigung aufnehmen, verfügen nicht über einen ausreichenden Corona-Impfschutz.
Ein Hauptanliegen ist es, Saisonarbeit für alle Mitarbeiter durch einen ausreichenden Infektionsschutz gesund und sicher zu machen.
Gerade jetzt vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukrainekrieges ist die Erhöhung der Impfquote unter den Saisonarbeitskräften auch ein wichtiger Beitrag, um die Betriebsabläufe und damit unsere Lebensmittelversorgung sicherzustellen.
Die Betriebe können Impfangebote über Ihren Betriebsarzt organisieren und sich mit der Bitte um Unterstützung für zusätzliche regionale und ggf. mobile Impfangebote für Saisonarbeitskräfte an Ihr Gesundheitsamt wenden.
Das zuständiges Gesundheitsamt kann einfach mit der Angabe der Postleitzahl oder des Wohnortes auf der Seite des Robert-Koch-Institutes ermittelt werden.
Weitere Informationen zur Unterbringung von Saisonarbeitskräften und zur Saisonarbeit finden Sie auf unseren Seiten.

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