Neue Corona-Arbeitsschutzverordnung ab Oktober 2022

Die Arbeitgebenden regeln den betrieblichen Infektionsschutz in Eigenregie
- Homeoffice- und Testangebote für Beschäftigte sind dabei zu prüfen -

Allgemeine Corona-Schutzmaßnahmen - © DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung © DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

Der neue Regierungsentwurf zur Corona-Arbeitsschutzverordnung sieht vor, dass Arbeitgebende ihre Corona-Schutzmaßnahmen im betrieblichen Hygienekonzept festlegen und umsetzen. Dabei sind die folgenden Maßnahmen zu prüfen und entsprechend durchzuführen:

  • Umsetzung der AHA+L-Regel an den Arbeitsplätzen
  • Einschränkung der betriebsbedingten Personenkontakte z.B. durch Reduzierung der gleichzeitigen Nutzung von Räumen
  • Angebot von Homeoffice
  • Maskenpflicht, wo technische und organisatorische Maßnahmen zum Infektionsschutz allein nicht ausreichen
  • Testangebote für alle in Präsenz Beschäftigten.

Die Beschäftigten sind weiterhin über die Risiken einer Corona-Infektion aufzuklären sowie über die Möglichkeit einer Schutzimpfung zu informieren, wobei die Teilnahme an einer Schutzimfpung während der Arbeitszeit zu ermöglichen ist.

Die neue Verordnung tritt voraussichtlich am 1.Oktober 2022 in Kraft und gilt bis einschließlich 7.April 2023.

Weitere Informationen zum aktuellen Umsetzungsstand gibt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

 

Impressum · Datenschutz · Leichte Sprache · Barrierefreiheit · © 2022 Landwirtschaftskammer Niedersachsen