Auslandsluft schnuppern - Wann? Wie? Wo?

Mit der zunehmenden Globalisierung der Arbeitswelt steigt die Bedeutung internationaler Erfahrungen für den beruflichen Werdegang. Interkulturelle Kompetenz und sehr gute Sprachkenntnisse sind gefragt.

Reis pflanzen - © B. Henn, Schorlemmerstiftung © B. Henn, Schorlemmerstiftung
Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten berufliche Auslandserfahrung zu sammeln. Eine Möglichkeit ist bereits in der Ausbildung ins Ausland zu gehen. 
Freiheitsstatue - © GIZ © GIZ
Weitere Alternativen sind, im Anschluss an die Berufsausbildung in Ausland zu gehen oder während des Studiums.
Hier gibt es verschiedene Programme, für die auch finanzielle Fördermittel bereitstehen. Einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten eines beruflichen Auslandsaufenthaltes gibt das Online-Portal www.go-ibs.de, das zu berufsbildenden Auslandsaufenthalten informiert und bei Planung und Durchführung unterstützt. Hier werden alle Programme und Finanzierungshilfen zentral in einer Datenbank dargestellt.  
Die wichtigsten Ansprechpartner für ein Auslandspraktikum im Agrarbereich stellen wir hier kurz vor:

 1. Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes e. V.
www.dbv-agrarpraktikum.de
Vorraussetzung für die Teilnahme an den Programmen der Schorlemerstiftung ist in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung, ein einjähriges Praktikum mit Praktikantenprüfung oder ein abgeschlossenes Grundstudium. Die Schorlemerstiftung unterstützt auch bei der Beantragung eines Visums für selbst organisierte Auslandsaufenthalte.

 2. Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
www.giz.de
Interessant sind insbesondere:
Parlamentarisches Patenschaftsprogramm mit den USA: www.giz.de/usappp
Deutsch-amerikanisches Praktikantenprogramm: www.giz.de/dap

3. Deutscher Akademischer Austauschdienst
Deutschen Akademischen Austauschdiens
Hier sind insbesondere Studenten angesprochen. Zahlreiche Tipps und Erfahrungsberichte zu Studium und Praktikum im Ausland sowie einen Qualitätscheck "Auslandspraktikum" gibt es im Magazin "go out" 2015 des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD. Wer sich den Auslandsaufenthalt als Teil eines Pflichtpraktikum anerkennen lassen möchte, sollte frühzeitig beim zuständigem Praktikantenamt nachfragen.


Neben den oben genannten Anbietern gibt es zahlreiche andere Anbieter von Auslandspraktika. Man sollte die Praktikumsanbieter genau prüfen und sich unter anderem folgende Fragen stellen.

1. Wie seriös ist das Unternehmen und wie sieht die Erfahrung mit Praktikanten aus? Um das herauszufinden, helfen vom Unternehmen vermittelte Kontakte zu ehemaligen Praktikanten und die Suche nach Erfahrungsberichten in Internetforen.

2. Wie sieht der Praktikantenvertrag aus? Informiert der Anbieter detailliert über Leistungen und Kosten?

3. Was passiert, wenn ein vereinbartes Praktikum nicht angetreten werden kann?

4. Wie ist die Betreuung vor Ort geregelt?

5. Stellt der Praktikumsgeber ein qualifiziertes Zeugnis aus?

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