Ausgleichsleistung bei der Zusatzversorgungskasse beantragen

Rentner*innen, die in der Land- und Forstwirtschaft rentenversicherungspflichtig beschäftigt waren, können bei der Zusatzversorgungskasse eine Ausgleichsleistung beantragen. Für Personen die vor dem 1. Juli 2022 Rente bezogen haben, können noch bis zum 30. September 2022 einen Antrag stellen, ohne dass Leistungsansprüche verloren gehen.

Ausgleichsleistung - © HaiYen Trinh © HaiYen Trinh
Um eine Ausgleichsleistung zu erhalten sollte der Antragsteller:

  • am 01.07.2010 das 50. Lebensjahr vollendet haben
  • eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen
  • in den letzten 25 Jahren vor Rentenbeginnt, für 15 Jahre in der Land- und Forstwirtschaft rentenversicherungspflichtig beschäftigt gewesen sein
    • (davon mindestens 6 Monate ab 1995 für Personen aus den neuen Bundesländern) 

Auch ehemalige Beschäftigte, die keinen Anspruch mehr auf die tarifvertragliche Beihilfe des Zusatzversorgungswerkes haben, können einen Antrag stellen.

Die Leistungshöhe beträgt maximal 80 € und variiert nach Familienstand und Bundesland.

Wenn bereits vor dem 01.07.2022 eine gesetzliche Rente bezogen wird, sollte der Antrag bis zum 30.09.2022 gestellt werden. Erfolgt die Antragsstellung später, gehen die Leistungsansprüche vor dem 01.07.2022 verloren.

Weitere Informationen können Sie im LSV kompakt 02/22 oder unter www.zla.de nachlesen.

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