Konflikte am Arbeitsplatz

Wenn alle unter Druck stehen, „knallt“ es im betrieblichen Alltag schon mal. Dann ist es wichtig einen guten Umgang in Konfliktsituationen zu finden und im Gespräch zu bleiben. Das gilt für die Mitarbeiter*innen und Arbeitgeber*innen gleichermaßen.

Konflikt - © pixabay / geralt © pixabay / geralt
Hier einige Empfehlungen zum Umgang mit Konflikten, was dabei zu vermeiden ist und Ideen, wie es besser laufen kann:

Bitte nicht: Der Konflikt wird erst einmal nicht angesprochen, sondern „unter den Teppich gekehrt“ oder „ausgesessen“. Eine Auseinandersetzung wird „des lieben Friedens willen“ vermieden.
Besser: Miteinander im Gespräch bleiben, auch wenn es schwerfällt. Damit schaffen die Beteiligten und Verantwortlichen gemeinsam eine tragbare Basis für die Zukunft.

Bitte nicht: Die Situation bagatellisieren, ignorieren, tolerieren oder gar im eigenen Interesse instrumentalisieren.
Besser: Die Konfliktparteien/ das Gegenüber ernstnehmen, objektiv bleiben und einen Blick von außen auf die Situation werfen. Sich als Außenstehende*r auch mal einmischen und hinterfragen, wenn man merkt, dass etwas quer läuft.

Bitte nicht: Den Versuch einer Konfliktlösung nur auf der sachlichen Ebene zu suchen und dabei Kränkungen und Gefühle nicht anzusprechen oder zu überspielen.
Besser: Nachfragen und auch bei sich selber hinschauen, welche Gefühle hochkommen. Hier geht es nicht darum, „Zickenkriege“ zu dramatisieren oder dass „harte Kerle“ einen „Seelenstriptease“ machen, sondern den Menschen als Ganzes wahrzunehmen und besser zu verstehen.

Bitte nicht: Konfliktlösungen nach dem Motto: „Kommt Zeit, kommt Rat“ vertagen.
Besser: Konfliktsituation gemeinsam besprechen und zusammen überlegen, wie es in Zukunft besser laufen kann.

Autorin: Solveig Ohlmer

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