Arbeitsverträge in der Landwirtschaft

Grundlage für jedes Arbeitsverhältnis ist der Arbeitsvertrag. Hierbei handelt es sich um ein privatrechtliches, gegenseitiges Abkommen, durch das sich die Arbeitnehmenden zur Erbringung von Arbeitsleistung und die Arbeitgebenden zur Zahlung von Vergütung verpflichten.

Arbeitsvertrag - © Mechtild Seybering © Mechtild Seybering
Arbeitsverträge können mündlich, schriftlich oder durch schlüssiges Handeln geschlossen werden. Sie sind unter Beachtung arbeitsrechtlicher Bestimmungen frei gestaltbar und sollen den gemeinsamen Willen der Beteiligten ausdrücken. D.h. sie sollen das beschreiben, was zwischen den Partnern über das künftige Arbeitsverhältnis vereinbart worden ist.

Schon allein um spätere Missverständnisse zu vermeiden, sollten Arbeitsverträge schriftlich festgehalten werden! Selbst bei einem „per Handschlag“ geschlossenen Arbeitsvertrag verpflichtet § 2 des Nachweisgesetzes (NachwG) die Arbeitgebenden, spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverhältnisses die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich niederzulegen, die Niederschrift zu unterzeichnen und dem Arbeitnehmenden auszuhändigen.

Im Anhang finden Sie einen , der ausführlich erläutert, welche Bestandteile in einem Arbeitsvertrag nicht fehlen sollten. Auch ein Musterarbeitsvertrag ist enthalten.

Der Leitfaden soll zur Orientierung für beide Vertragsparteien dienen. Gleichzeitig kann er als eine Art Werkzeug helfen, die jeweilige Situation besser einzuordnen, zu strukturieren und dadurch die Anfertigung eines ordnungsgemäßen Arbeitsvertrages erleichtern.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an die Arbeitnehmerberatung der Landwirtschaftskammern in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.

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Kontakt:
Matthias Brandner
Fachreferent Arbeitnehmerberatung
Telefon: 0441 801-328
Telefax: 0441 801-392
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